Texte

Buchmesse, Frankfurt

Dieses Jahr war Buchmesse, und ich war nicht da. Absichtlich, eigentlich. Mir ist der Trubel zuviel, und mit begrenztem Budget ist das sowieso nix. Alle anderen am fancy China-Imbiss, und man selber drückt sich irgendwo am Eingang rum mit Wurstbrot und Karotte. Das schlägt auf Dauer aufs Gemüt.

Außerdem durfte dieses Jahr Ihr-wißt-schon-wer an der Buchmesse teilnehmen.

Wer hat denn da nicht aufgepasst. Wer hat denn da gedacht, es sei kein Geld für einen Anwalt da. Wer hatte denn da nicht genug Fantasie, um sie unter irgend einem Vorwand am Kommen zu hindern, der Brandschutz, die Sicherheit, die Technik, der Atomkrieg, mir egal. Solange sie bloß nicht dabei sind.

Denn jetzt waren sie dabei, und genutzt hat es niemandem. Also: Denen schon.

Uns nicht.

Ich will solche Leute nicht auf Buchmessen haben.

Vielleicht gehe ich nächstes Mal ja doch hin. Mit einem per Crowdfunding finanzierten Anwalt im Schlepptau.

Wer sich mir anschließen möchte: Ich bin leicht zu erkennen. Ich drücke mich irgendwo am Eingang rum. Und in der linken Hand halte ich eine Karotte.

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